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Weg zur ABE Teil 3

E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE - Teil 3

Hallo zusammen. Schön, dass ihr wieder dabei seid.

In den beiden ersten Blogbeiträgen E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE und E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE Teil 2 habt ihr einen ersten Einblick in den steinigen Weg zum straßenzugelassenen E-Scooter bekommen.

Seitdem ist viel passiert. Nachdem wir die passende Beleuchtung für die E-Scooter gefunden hatten, standen nun die letzten Prüfungen zur Eroberung der ABE an. Ob alles so funktioniert hat, wie wir uns das erhofft haben, werde ich euch im Laufe des Blogbeitrags verraten.

E-Scooter Tests, die „Big-4“ zur Straßenzulassung

Um die Driveman E-Scooter legal auf die Straße zu bringen, waren noch vier letzte Prüfungen zu meistern, ich nenne Sie die „Big 4“. Eine Technische TÜV Prüfung für E-Scooter, die EMV-Prüfung (Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit des Fahrzeugs), ein Motortest, bei dem das thermodynamische Verhalten des Motors geprüft wird und nebenbei noch ein umfangreiches COP Audit (Überprüfung des Produktionsprozesses und der Produkte). Ärmel hochkrempeln, los geht’s!

TÜV Prüfung für E-Scooter

Die technische Abschlussprüfung für E-Scooter beim TÜV Nord in Essen. Ich kann Euch sagen, es fühlt sich an wie der dritte Versuch einer Klausur in der Uni.

Alle geforderten Nachbesserungen wurden umgesetzt. Dazu gehörte ein Kennzeichenhalter für die Versicherungsplakette, gelbe Reflektoren, ein weißer Front Reflektor, eine neue LED-Beleuchtung und ein Rücklicht mit integriertem Z-Reflektor.

Diese stammen, wie schon erwähnt, aus der renommierten Leuchten-Schmiede Busch & Müller. Auf die E-Scooter Beleuchtung sind wir besonders stolz, da wir uns mit der Standard 50 Lux Leuchte schon von den meisten Mitbewerbern absetzen. Die optionale macht mit 150 Lux die Nacht aber wirklich zum Tag.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass der TÜV von der E-Scooter Beleuchtung begeistert war. Es ist nicht nur der optische Aspekt, sondern vor allem ein wichtiges Sicherheits-Merkmal bei Fahrten in der Dämmerung. Zitat vom TÜV „Endlich mal ein E-Scooter mit vernünftiger Beleuchtung“.

Für die finale technische Überprüfung beim TÜV musste alles genau dokumentiert werden. Dafür haben wir etliche technische Zeichnungen und Beschreibungsbögen erstellt, so konnten wir dem TÜV und KBA (Kraftfahrt Bundesamt) eine lückenlose Dokumentation übergeben.

Die Driveman Herstellerangaben, FIN Nr. (Fahrzeug Identifikationsnummer) und alle zusätzlich geforderten Informationen wurden unter die Boards der E-Scooter gelasert. Dies ist Pflicht um den gesetzlichen Vorgaben der Elektro-Kleinstfahrzeug Verordnung „eKFV“ zu entsprechen. Des Weiteren wurde die Höchstgeschwindigkeit auf geforderte 20km/h begrenzt und Antimanipulationsmaßnahmen umgesetzt (z.B. ein fälschungssicheres Siegel für das E-Scooter Steuergerät).

Bei so einer umfangreichen Testreihe, die der TÜV dann vor Ort durchführt, kommt man ganz schön ins Schwitzen, dass sage ich euch! Die Erwartungen waren natürlich hoch, dass alles reibungslos abläuft und wir am Ende grünes Licht in Form der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für die Driveman E-Scooter bekommen.

Eine der wichtigsten Prüfungen war der Kurzschlusstest der Motoren. Während voller Fahrt wurden die Motoren mit Hilfe einer Vorrichtung am Lenker der E-Scooter abrupt kurzgeschlossen. Die Motoren dürfen bei diesem Test nicht kaputt gehen oder „Blockieren“, was wirklich gefährlich wäre. Lediglich ein sicheres und harmloses Ausrollen ist die Anforderung. Nach dem Neustart müssen die Motoren der E-Scooter wieder normal funktionieren. Fazit: „Alles gut gelaufen“.

E-Scooter Akku - wie wichtig ist die Qualität?

Als weiterer Test mussten die Akkus der E-Scooter den Kurzschlusstest bestehen. Dabei wurde bei den verbauten Akkus ein Kurzschluss simuliert. Es wurde getestet, ob die Akkus dadurch zerstört werden oder sich wie gewollt abschalten und anschließend wieder mit ursprünglicher Spannung funktionieren.

Die meisten E-Scooter Akkus verfügen über ein BMS (Batterie Management System). Dieses wird im Falle eines Kurzschlusses aktiv und schaltet die E-Scooter Batterie sicherheitsbedingt ab. Durch diese Sicherheitsabschaltung nimmt die Batterie selbst keinen Schaden, die Spannung ist wieder stabil und der E-Scooter funktionsfähig.

Neben diesem praktischen Batterietest wurden auch die Unterlagen auf Vollständigkeit überprüft. Achtung, bitte achtet immer darauf, dass ihr einen UN38.3 Prüfbericht passend zum verbauten Akku eures E-Scooters habt. Im Besten Fall auch den MSDS Report, der den sicheren Transport chemischer Mittel bescheinigt.

Bei den Driveman E-Scootern haben wir uns für hochwertige Akkus entschieden. Der Akku ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Hier darf kein Risiko eingegangen werden, nur weil Akkus mit minderwertiger Qualität billiger sind. An dieser Stelle eine klare Warnung vor E-Scootern ohne „echte ABE“. Die ganzen Tests sind ehrlich gesagt teuer, teilweise sehr theoretisch und manchmal auch nervig. Aber absolut nötig, um zu vermeiden, dass keine sicherheitsbedenklichen E-Scooter verkauft werden oder sogar gefährlicher Elektro Schrott auf den Markt kommt.

Leider höre ich sogar aus meinem Bekanntenkreis, „Hey ich habe mir einen E-Scooter aus China bestellt, der wurde schnell verschickt, hat nur 800 Euro gekostet und fährt 60 km/h. Es steht sogar dabei, dass der eine Straßenzulassung hat“.

Ich bin ungerne der Spielverderber, es macht bestimmt Spaß, mit so einem Teil über Stock und Stein zu fahren, aber ihr riskiert eure Gesundheit damit.

Lasst die Finger weg von billigen E-Scootern, egal welchen E-Scooter ihr euch kauft, bitte achtet immer darauf, dass der E-Scooter eine gültige ABE hat. So könnt ihr sicher sein, dass alle technischen Prüfungen durch einen Dienst wie TÜV oder DEKRA durchgeführt wurden.

EMV Prüfung für E-Scooter

Im Anschluss der erfolgreichen technischen TÜV Prüfung, stand mit der EMV Prüfung schon der nächste Termin an. Die Überprüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit der E-Scooter.

Was soll EMV bitte sein??? Ihr schmunzelt vielleicht, weil ihr euch wahrscheinlich nicht so viel darunter vorstellen könnt. Tatsächlich ist es aber ein spannendes und aktuelles Thema. Wir sind mitten im größten Wandel des Kfz-Zeitalters. In Zeiten von Dieselskandalen, Klimawandel und dem damit einhergehenden Ausbau der Elektromobilität, solltet ihr euch auch gleichzeitig mit der „Elektromagnetischen Verträglichkeit“ befassen.

Ohne großes Fachchinesisch zu verwenden, alle Autos, Maschinen, Gebäude, Schiffe, Flugzeuge usw. haben elektrische Bauteile, die elektromagnetische Signale aussenden und/oder empfangen. Manche Bauteile sind besser abgeschirmt als andere. Ihr kennt zum Beispiel diese kleinen schwarzen Spulen, die am Tastaturkabel oder Fernseher hängen. Das sind kleine Ferritspulen, die eine leichte Dämpfung von elektromagnetischen Störsignalen ermöglichen. Diese Störsignale können vom harmlosen Rauschen im Radio bis hin zu einer fatalen Fehlfunktion führen.

Diesen Test haben die Driveman E-Scooter ebenfalls gemeistert und wir haben viel dabei gelernt.

E-Scooter Motortest

Der vorletzte Test war ein Motorentest der E-Scooter. Unsere beiden Drivemänner City und Country mussten zum Test Institut Velotech nach Süddeutschland. Ziel war bei einem 30-minütigen Test den Punkt (Wattzahl) zu finden, wo sich der Motor thermodynamisch stabil einpendelt und nicht überhitzt und letztendlich kaputt geht. Diese ermittelten Werte gehören in eine vollständige Fahrzeugbeschreibung und Datenbestätigung des jeweiligen E-Scooters.

Was ist ein COP Audit für E-Scooter?

Die letzte Hürde, ein COP Audit. Um nicht den Rahmen zu sprengen und euch zu langweilen, fasse ich mich kurz. COP Audit ist das trockenste Thema auf dem Weg zum straßenzugelassenen E-Scooter. Ohne erfolgreichen Abschluss dieser Prüfung gibt es keine ABE.

Überprüft wurde der Produktionsprozess und die Produkte, bzw. die Qualitätssicherungs- Maßnahmen und die gesamte Dokumentation des Qualitäts-Managements von Driveman.

Es war ein harter Weg, aber letztendlich haben wir alle Forderungen umgesetzt und die Bestätigung vom Kraftfahrtbundesamt bekommen, dass das Audit erfolgreich abgeschlossen wurde!

Wir sind bereit für das was kommt, denn jetzt geht’s richtig los und wir möchten die Drivemänner endlich von der Leine lassen.

Let’s ride!

Im letzten E-Scooter Blogbeitrag habe ich euch versprochen auf den „patentierten Diebstahlschutz“ einzugehen. Aufgrund der Fülle an Informationen zur ABE in diesem Blogbeitrag, habe ich mich dazu entschieden, dies erst im nächsten zu tun.

Ich freue mich auf den nächsten Eintrag, bis bald, eurer Nils.

Weg zur ABE Teil 2

E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE – Teil 2

Thema E-Scooter Beleuchtung, im ersten Teil E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE habe ich euch über den aktuellen Stand der ABE informiert und, dass die Beleuchtung an den Driveman E-Scootern geändert werden muss.

Wir haben somit die Ärmel hochgekrempelt und an der Weiterentwicklung des Frontscheinwerfers, der Rückleuchte und der Reflektoren gearbeitet.

Anspruch an vernünftige E-Scooter Beleuchtung

Nun gut, also hatten wir die Herausforderung, ansprechendes Design mit einer cleveren Techniklösung zu vereinen. Da wir euch so schnell wie möglich mit unseren E-Scootern auf der Straße sehen wollen, keine leichte Aufgabe.

Klar, man könnte - wie die Konkurrenz - einfach straßenzugelassene Beleuchtung raussuchen, die alten Leuchten abschrauben, die Neuen montieren und gut ist.

Wir haben aber einen größeren Anspruch, als nur eine Lösung zu finden die der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge (eKFV, § 1-15) entspricht und irgendwie leuchtet. Die Beleuchtung der Driveman E-Scooter muss gut Aussehen, in das Gesamtbild des E-Scooters passen und vor allem ausreichend Licht liefern.

Nicht nur, dass andere E-Scooter Hersteller Leuchttürme ans Heck bauen (Nummernschild, darüber Reflektor, darüber Rücklicht). Bei der TÜV Vorprüfung wurde uns von einem schwerwiegenden Problem berichtet.

Manche E-Scooter haben Batteriebeleuchtung zum Anstecken. Neben dem lästigen Batteriewechsel ist eine Beleuchtung zum Anstecken auch in der Praxis problematisch. So ist es auf dem Testparcours beim TÜV passiert, dass ein paar E-Scooter ihre Beleuchtung verloren haben. Also wird in diesem Fall Kopfsteinpflaster oder jede kleine Unebenheit zur Gefahr, wodurch sich die Beleuchtung unerwartet verabschieden kann.

Optimierte Driveman E-Scooter Beleuchtung

Eine steckbare Beleuchtung kam für uns von vornherein nicht infrage. Eine LED Beleuchtung vernünftig zu integrieren war aber, wie gesagt, eine Herausforderung.

Um nicht zu weit auszuholen bedeutete dies, tiefgehende Recherche bzgl. der für Driveman passenden Beleuchtungs-Kombination und die aufwendige Planung neuer Spritzguss Werkzeuge für angepasste Front und Heckschutzbleche. Ganz zu schweigen von den damit verbundenen Kosten, „Das hätte auch ein neues Auto sein können“.

Umso erfreulicher, dass wir die E-Scooter Beleuchtung in unmittelbarer Nähe zu Driveman gefunden haben. Das traditionsreiche Familienunternehmen Busch+Müller aus Meinerzhagen. Einer der wenigen Hersteller, der noch vor Ort im Sauerland fertigt und namhafte Autohersteller und Fahrradhersteller mit Beleuchtung beliefert.

Die gemeinsame Kooperation wurde beschlossen und somit fiel der Startschuss unseren E-Scootern eine neue Beleuchtung zu verpassen. Wir fühlten uns sofort verstanden und haben gemeinsam das Thema „neue Leuchten für unsere Drivemänner“ in einem ganz neuen Licht betrachtet.

Wir haben die neue LED Beleuchtung und neuen Reflektoren ausgewählt, teilweise wurden diese speziell für unsere E-Scooter angepasst. Beim Frontscheinwerfer haben wir uns für eine 50 Lux LED Leuchte entschieden. Diese leuchtet den Gehweg bzw. die Straße schon gut aus. 

Driveman E-Scooter machen die Nacht zum Tag!

Gute Ausleuchtung ist ok, wir wollten aber noch mehr. Das Driveman Frontschutzblech wurde so konstruiert, dass ihr neben der 50 Lux LED Leuchte auch eine größere „Super Leuchte“ mit extremen 150 Lux montierten könnt. Eine extrem breite und weite Ausleuchtung ist das Ergebnis. Die Megaleuchte bringt mit ca. 5 Metern Breite und 45 Weite sattes Licht ins Dunkel.

 

Als letzte Herausforderung mussten wir noch den vorgeschriebenen Z-Reflektor am Heck anbringen. Es wird euch freuen zu hören, dass wir uns für eine Version mit integriertem Rücklicht entschieden haben. Sonst hätten wir, wie oben beschrieben, auch einen Leuchtturm bauen müssen. Das wollten wir euch und uns ersparen.

Besonders wichtig war allerdings, dass der Abschluss der Rückleuchte nicht über den Reifen des E-Scooters herausragt. Denn das würde die Konstruktion eines der wichtigsten Features der Driveman E-Scooter unmöglich machen, den „patentierten Diebstahlschutz“.

Dazu aber mehr in einem der nächsten Driveman E-Scooter Blogbeiträge.

Bis dahin, eine sichere Fahrt, euer Nils.

Weg zur ABE

E-Scooter mit Straßenzulassung – der Weg zur ABE

Heute möchte ich Euch ein paar Einblicke zum aktuellen Stand der Straßenzulassung von unseren Driveman E-Scooter Modellen City und Country geben.

Ihr fragt Euch vielleicht, warum in Deutschland im Grunde nur gemietete E-Scooter auf den Straßen rollen. Wo sind die Hersteller, warum haben diese noch keine Straßenzulassung für ihre E-Scooter?

Ganz einfach, die E-Scooter Sharing Unternehmen wie Lime, Bird oder Thier hatten bis vor einigen Wochen keine ABE, lediglich Einzelzulassungen.

Der Vorgang eine ABE zu beantragen dauert lange, dies hätte das Wettrüsten mit anderen Sharingdiensten ungünstig beeinflusst. Also wurde mal eben ganz Cool eine Einzelabnahme für jeden einzelnen E-Scooter vorgenommen. Absoluter Wahnsinn und sehr kostspielig. Die ABE wurde trotzdem zusätzlich beantragt. Dass diese erst viel später erteilt wurde, spielte keine Rolle, schließlich hatte man ja die Einzelzulassungen.

Dank großer Risiko Kapitalgeber, die eine Finanzspritze nach der anderen in die E-Scooter Sharing Unternehmen pumpen, erkauften Sie sich schlichtweg den Markt.

Wann bekommen die Driveman E-Scooter ihre ABE?

Driveman hat eine andere Unternehmensphilosophie als die E-Scooter Sharingdienste, wir setzt nicht auf Masse, sondern Qualität. Die E-Scooter Modelle City und Country haben, wie E-Scooter anderer Mitbewerber auch, die TÜV Vorprüfungen absolviert.

Es gab positives Feedback vom TÜV Nord in Essen aber auch Punkte wie die Beleuchtungsanlage, die geändert werden muss, um der eKFV (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung) zu entsprechen. Daraufhin haben wir uns zusammengesetzt um die Änderungen schnellst möglich umzusetzen. Allerdings ist uns wichtig, dass die Änderungen nicht nur der eKFV entsprechen, sondern auch vernünftig und durchdacht umgesetzt werden.

Nun haben wir beim TÜV die finale technische ABE Prüfung beantragt. Parallel müssen wir als E-Scooter Hersteller ein COP Verfahren (Konformitätsüberprüfung) durchlaufen, welches vom KBA (Kraftfahrtbundesamt) vorausgesetzt wird, um offiziell Kraftfahrzeuge und in diesem Fall E-Scooter verkaufen zu dürfen.

COP Verfahren bedeutet vereinfacht, dass vom KBA überprüft wird, ob die Produktion der E-Scooter mit den vom TÜV geprüften E-Scootern übereinstimmt. Anschließend sind wir durch das KBA zertifiziert, was die Sache offiziell macht und das Vertrauen zur Marke Driveman und unseren E-Scootern stärkt.

Welche E-Scooter haben bereits eine ABE und sind somit Straßenzugelassen?

Unter folgendem Link (offizielle KBA Seite) seht ihr den aktuellen Stand der bereits vergebenen Straßenzulassungen für E-Scooter in Deutschland. Dort seht Ihr, dass es aktuell erst 5 Hersteller gibt, die vor Kurzem die ABE bekommen haben. Der Großteil der Straßenzulassungen fällt auf die Sharinganbieter.

Aktuell haben wir die Aussicht zur finalen ABE von Driveman für Mitte Oktober, geben aber bewusst keinen exakten Termin an. Denn wie jedem klar ist der in Deutschland wohnt, die Verwaltungs-Mühlen mahlen sehr langsam.

Wir möchten euch ganz offen und transparent gegenübertreten und unseren Weg zur ABE darlegen. So seid ihr immer auf dem neusten Stand. Wir hoffen, dass wir so bald wie möglich legal auf die Straßen rollen können und zusammen mit Euch ein neues Kapitel der Mobilität aufschlagen.

Vorstellung

Driveman Blog – Wer steckt dahinter?

Hi Zusammen, hier ist Nils, Mitbegründer und die junge treibende Kraft hinter Driveman.

Ich möchte euch rund um das Thema E-Mobilität und E-Scooter auf dem Laufenden halten. Dazu gehört auch der Blick hinter die Kulissen, die Entwicklung und Weiterentwicklung der Driveman E-Scooter, der Weg zur Straßenzulassung und vieles mehr…

Da ich kein Berufsblogger bin, nehmt Rücksicht, dies sind die ersten Schritte ins kalte Wasser ????

Ich begleite Axel, den Urgründer und Entwickler des ersten Driveman E-Scooters, nun seit fast zehn Jahren in seinem Unternehmen für technische Zubehörteile. Als Vertriebsleiter und Produktmanager habe ich viele Erfahrungen im Bereich Produktentwicklung gesammelt. Wir sind stehts weltweit auf der Suche nach neuen Produkten und technischen Innovationen, die wir mit Freude unserer Kundschaft präsentieren.

Ihr fragt Euch sicher, „schön und gut, aber wo ist jetzt der Zusammenhang zu Driveman, E-Scootern und E-Mobilität?“

Lasst mich dazu ein wenig weiter ausholen. Diejenigen, die die Driveman Story schon gelesen haben wissen bereits, dass Axel 1993 den ersten klappbaren E-Scooter entwickelt und konstruiert hat.
Auch das Patent für die Diebstahlsicherung wurde ihm damals schon erteilt.

Wie wir wissen, war es aber die letzten 26 Jahre unmöglich eine Straßenzulassung für diese neumodischen E-Scooter zu bekommen. E-Mobilität, das ist doch Sciences Fiction ???? und wird niemals auf Deutschlands Straßen Einzug erhalten. Letztendlich war das der entscheidende Grund, warum Axel seinen E-Scooter und den Traum der E-Mobilität auf Eis gelegt hat.

Vor wenigen Jahren wurde dann endlich konkret über Straßenzugelassene E-Scooter diskutiert und das Thema nahm Fahrt auf. Axel wurde aufmerksam und dachte über die Fortsetzung des E-Scooter Projekts nach.

Vor ca. 2 Jahren unterhielten Axel und ich uns auf einer Geschäftsreise über diese Ambitionen.
Der Entschluss war gefasst, dank der damals noch vorsichtig angekündigten Straßenzulassung für Elektrokleinstfahrzeuge (ekfV), wollten wir gemeinsam das E-Scooter Projekt vorantreiben.

Ich weiß noch genau, ich war hellauf begeistert als mir Axel von seiner Absicht erzählt hat. Sofort war mir klar, dass ist meine Chance etwas zu wagen und die Mobilität der Zukunft mit zu gestalten. In dieser Stunde veränderte sich mein Leben, ich beschloss zusammen mit Axel die Driveman GmbH zu gründen und die Mitverantwortung für ein neues Unternehmen zu übernehmen.

Es war eine Mischung aus Respekt, Stolz aber vor allem pure Freude und Bock.

Mir war schon immer klar, dass man irgendwann im Leben an einen Punkt kommt, an dem man etwas wagen muss. Dennoch hatte ich Respekt vor dem nicht unerheblichen Risiko einer Neugründung dieses E-Scooter Unternehmens. Die Freude und der Wille daran teil zu haben hat aber überwiegt.

Ich bin stolz darauf ein Teil derer zu sein, die die Mobilität von Morgen mitgestalten können.
Eines Tages möchte ich meiner jetzt gerade 2,5 Jahre alten Tochter erzählen, dass ich dafür gebrannt habe, ihrer Generation Innenstädte frei von schlechter Luft und verstopften Straßen zu ermöglichen. Ob die E-Scooter dann immer noch fahren oder vielleicht schon schweben, das lasse ich mal offen ????

Das ist meine Motivation und unser Anspruch

Ich bezeichne mich als „junges Getriebe“ von Driveman und möchte für meine Generation voranschreiten unseren Anteil an Ideen für alternative Mobilität zu leisten.

Allen Kritikern die E-Mobilität als Heuchelei im Umweltdenken bezeichnen und zu einem gewissen Teil damit auch die Wahrheit treffen, möchte ich folgendes sagen. Es wird immer um Kompromisse, hauptsächlich aber um Ideen zur Verbesserung von Zuständen oder Technologien gehen.

Ich spreche für Axel und mich, wenn ich sage: „Wir werden stets dafür einstehen unsere Produkte zu verbessern, den Kunden höchste Sicherheit und Qualität zu bieten und den Bedürfnissen dieser neuen Zeit gerecht zu werden“.

Niemals werden wir uns der Masse an Anbietern anschließen, die auf Quantität setzt und dem E-Scooter Markt mit falschen Versprechen schaden. Wir sind kein Super Start-Up aus Amerika, welches davon lebt, dass eine Vielzahl an Risiko Kapitalgebern blind Millionen in das Unternehmen pumpt. Wir sind ein bodenständiges E-Scooter Unternehmen aus dem Sauerland, wo die Entwicklung und die Konstruktion noch aus eigener Feder stammt.

Wir wollen Aufklärung schaffen und den Menschen die vielen Möglichkeiten dieser neuen Mobilität nahebringen. Unsere Türen sind immer offen für Interessenten, wir bieten Testfahrten und eine ausführliche Beratung an.

Ende meines ersten Blogbeitrags

Und, wie habe ich mich geschlagen? Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und freue mich, wenn Ihr meine Blogbeiträge weiterhin verfolgt. Keine Sorge, mir gehen so schnell nicht die Themen für interessante E-Scooter Beiträge aus.

In den nächsten Blogbeiträgen werde ich euch interessante Einblicke hinter die Kulissen von Driveman geben und erzähle vom aktuellen Weg zur allgemeinen Betriebserlaubnis ABE beim TÜV.